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Kinderwoche in Imbituva

Vom 24. bis zum 31. Januar erlebten wir als Jüngerschaftsschüler in Imbituva eine volle und etwas andere Woche: Wir bekamen Besuch von einer 50-Kopf-starken Gruppe Jugendlicher aus Curitiba, die hier in Imbituva einen Missionseinsatz geplant hatten.

Zusammen gingen wir an den ersten Tagen durch die Straßen und in die Häuser, um die Kinder zu einem Programm einzuladen, dass täglich von 14-18 Uhr auf dem Crechegelände stattfinden sollte. Wo immer wir JSS`ler mit unseren bescheidenen Sprachkünsten nicht mehr weiter kamen, wurden wir von den brasilianischen Jugendlichen unterstützt, die mit viel Liebe und Aufopferung das tägliche Programm planten. Das sah dann folgendermaßen aus:

Jeden Tag wurden die Kinder in dem fast fertig gestelltem Gemeindegebäude begrüßt und ihrem Alter entsprechend in Gruppen aufgeteilt… Gar keine so leichte Aufgabe bei über 250 Kindern! Wir sangen Lieder mit ihnen und jeden Tag erzählte einer der brasilianischen Jugendlichen eine Geschichte aus der Bibel. Dann wurden die Kinder in ihren Gruppen auf das Gelände geführt, wo sie Seifenfußball spielen, Trampolin springen, malen oder an Gruppenspielen Teil nehmen konnten. Wir hatten unglaublich viel Spaß daran, mit den Kindern zusammen Sport zu machen und sie dabei besser kennen zu lernen.

Im Nachhinein können wir sagen, dass unser Gott die Woche wirklich überreich gesegnet hat: Fast die ganze Zeit über hatten wir hervorragendes Wetter, es kamen so viele Kinder, dass wir nicht mal mehr alle auf das Gelände konnten und trotz des ganzen Sports gab es keine schlimmen Verletzungen. Außerdem haben wir uns mit den Jugendlichen aus Curitiba bestens verstanden und innerhalb kürzester Zeit viele Freundschaften aufgebaut.

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Typische Aufgaben eines Zivis in Malawi

Typische Aufgaben eines Zivis in Malawi

Treatment: Das „Treatment“ ist die Krankenbehandlung auf unserer Station. Hier werden täglich die Wunden der Kinder verarztet und Babies von Außerhalb mit allem Nötigen versorgt.

Patenschaften: Auch im Bereich Patenschaften arbeiten Zivis mit. Die Hauptaufgabe hierbei ist es den Briefkontakt zwischen den Kindern und Pateneltern zu betreuen.

Driver: Der Driver ist der „Fahrer“. Er fährt fast täglich in die Stadt, um Lebensmittel auf dem Markt zu kaufen, andere Besorgungen fürs Projekt zu machen oder Kinder ins Krankenhaus zu bringen.

Streichen: Streichen kann man hier immer! Wenn es keine neu gebauten Häuser dafür gibt, dann gibt es genügend dreckige Wände, die einen neuen Anstrich brauchen!

Animaldepartment:  Der „Landwirt“ betreut in erster Linie die Arbeit der Angestellten. Er schaut, dass bei der Haltung, Zucht, Schlachtung und dem Melken der Kühe nichts schief läuft und optimiert den Betrieb. Des Weiteren fährt er beinahe täglich in die umliegenden Dörfer um das Futter für die Tiere zu kaufen.

 

Facility-manager: oder auch „Hausmeister“: Er repariert und baut alles was benötigt wird und sorgt dafür, dass die Arbeiter auf dem Projekt immer was zu tun haben.

Kochen: Bei uns muss jedes Mädchen mindestens einmal in der Woche kochen. Beim Frühstück und Abendessen vorbereiten müssen allerdings auch die Jungs mal dran 🙂

Wäsche: unsere Wäsche haben wir 2 ausgesuchten Mädels anvertraut, die täglich bis zu 5 Maschinen waschen, aufhängen und falten!

Öffentlichkeitsarbeit: Die Internetseiten und Blogs von der Jüngerschaftsschule und Malo A Mcherezo werden von uns immer auf dem aktuellsten Stand gehalten.

Unterrichten: Auf dem Projekt in Chiole wird 3 mal in der Woche Nachhilfeunterricht gegeben. Hier dürfen auch Zivis unterstützen

Andachten: Jeden Morgen gibt es eine Andacht unter uns Zivis. Da muss jeder mal dran.

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Weihnachtszeit mal anders

Ein sonniges „Oi“ aus Brasilien möchten wir hiermit senden =). Nachdem wir von unserem letzten größeren Ereignis, dem Einsatz auf der Fischerinsel und Sao José berichtet haben, hat sich- wie kann es anders sein- schon wieder eine ganze Menge ereignet.

Und wie immer wollen wir euch an unseren Erlebnissen teilhaben lassen.

Anfang Dezember ging es für alle Teilnehmer, aus Imbituva, Teixeira und Rebouças in eine größere Stadt namens Ponta Grossa, um dort das Visum verlängern zu lassen. Gott sei Dank hat alles gut geklappt und jeder darf nun bis Anfang März in Brasilien bleiben.

Wer von euch hat sich nicht schon ein Mal gewünscht, eine Landschaft wie im Bilderbuch zu sehen? Nun, wir hatten dieses Privileg am 20 Dezember vergangenen Jahres. Wir, das meint ebenfalls die gesamten Brasilienteilnehmer aus Rebouças, Imbituva und Teixeira.

Grün soweit das Auge reicht, flimmernde Hitze- und der atemberaubende Anblick auf die weltberühmten Wasserfälle in Foz de Iguacu.

Fast scheint es, als wollte die Schönheit einen erschlagen. „Maravilhoso“ würde der Brasilianer an dieser Stelle sagen (wunderschön). Das Rauschen der tosenden Wassermassen ist so laut, dass es schwer ist, ein Wort zu verstehen. Was aber eigentlich auch nicht so schlimm ist, denn man hat sowieso den Eindruck es fehlten einem die Möglichkeiten, dieses Panorama in Worte zu fassen. Wir konnten nicht anders, als Gottes großartige Schöpfung zu bestaunen, uns darüber zu freuen, wie groß und kreativ er ist.

Ebenso beeindruckend war der Vogelpark, mit der herrlichen Artenvielfalt.

Einige von uns nutzten auch die dort angebotenen Freizeitaktivitäten wie z.B. Wildwasserrafting- hierbei fuhren wir auf dem Grenzfluss zwischen Argentinien und Brasilien.

Nachmittags machten die Meisten von uns einen Ausflug nach Paraguay. Der gewaltige Unterschied, der dort zu Brasilien herrschte, war beinahe erschlagend. Die Luft war stehend, der Verkehr voll und stockend, es herrschte Chaos, und man sah viel mehr Armut, Verschmutzung und Dreck als auf der brasilianischen Seite. Kleine Kinder mit zu großen Karren, zerrissener Kleidung und auf der Straße schlafend. Wenn man solche bewegenden Bilder sieht, kommt man ins Nachdenken.

In Deutschland geht es einem vergleichsweise so gut, mit „Luxus“, von dem manch einer hier nur träumen kann- und trotzdem ist man unzufrieden, ist undankbar. Wie schön wäre es doch, zu einer tiefen Dankbarkeit zu kommen für das, was man hat, für das, was Gott einem schenkt.

Nachdem wir am nächsten Tag einen Ausflug zu einem Aqua park machten, stand am 23.12.2010 die gemeinsame Weihnachtsfeier vor der Tür.

Bei soviel Hitze und Sonne in Weihnachtsstimmung zu kommen, ist nicht so einfach, und doch hatten wir einen schönen Abend voll traditioneller Plätzchen, leckerem Essen, humorvoller Anspiele und besinnlicher Beiträge. Und gerade wegen dieser anderen Weihnachtsstimmung als sonst, konnte man ins Nachdenken kommen darüber, was Weihnachten eigentlich für einen bedeutet.

Danach ging es wieder zurück in die jeweiligen Orte. Und hier leben wir jetzt, gespannt, was wir in den letzten verbleibenden 2 Monaten noch alles mit Gott erleben werden.

Kezia

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Malawi im warmen Januar

Die Hälfte unserer Zeit hier in Malawi ist bald um, die eigentliche Jüngerschaftsschule neigt sich langsam dem Ende zu und wir haben uns schon lange nicht mehr gemeldet.

Hier eine Kurzfassung von all den tollen Dingen, die wir in den letzten Monaten noch erlebt haben: Wir waren richtig viel unterwegs; auf Einsätzen, aber auch Wochenendtrips.

Während Irina und Lilli Weiß im November für 3 Wochen im extrem abgelegenen Matanda ohne Strom und fließendes Wasser gelebt haben, waren 2 Gruppen in der „Großstadt“ Blantyre, wo es sogar Shoppingcenter, Restaurants und warme Duschen gibt und konnten ein richtiges Luxusleben genießen (jedenfalls nach der Arbeit fürs neue Projekt im nahe gelegenen Mdeka)!

Dorthin sind wir auch noch 2 mal als gesamte Gruppe gefahren: Zum Weihnachtseinkauf und zur Silvesterfeier. Heiligabend haben wir mit allen Azungus (Weißen) zusammen gefeiert. Die Kinder hatten ihre Weihnachtsfeier schon ein Wochenende vorher (http://maloamcherezo.wordpress.com/). Wir haben gewichtelt, gesungen, mehr oder weniger weihnachtliche Lieder und Gedichte vorgetragen und einen Tanz aufgeführt. Dazu gab es natürlich richtig leckeres Essen und Kekse 🙂 Die Weihnachtsstimmung kam unerwarteter Weise doch noch auf, obwohl wir vormittags noch draußen im Regen geduscht haben und es auch ein eher wärmerer Tag war. Trotz allem wurde uns nochmal neu bewusst, dass es Weihnachten nicht auf die Stimmung ankommt.

Die Weihnachtsfeiertage haben wir im Mulanje Massiv verbracht. Dort konnten wir wandern, baden, unter Wasserfällen duschen… und einfach die wunderschöne Natur bestaunen und Gott dafür loben 🙂 Den Jungs hat es so gut gefallen, dass sie spontan beschlossen haben, länger zu bleiben um noch weiter hoch zu wandern.

Was es sonst noch zu berichten gibt ist, dass wir beginnen ein bisschen Business zu betreiben 😉 Irina stellt Käse her und Willi Diener Eis. Beides wird bald verkauft 🙂 Außerdem werden große Massen an Brötchen für die Kinder gebacken, damit sich das Projekt mit der Zeit immer mehr selbst versorgen kann 🙂

Und es gibt noch eine traurige Nachricht: Unser kleiner Charlie(Babyaffe) weilt nicht mehr unter uns.. Er ist ausgebüxt und wurde leider von einem der Hunde gefangen.. Er hat eine Wasserbeisetzung bekommen.

Und schnell noch eine sehr erfreuliche Nachricht: Einer von unseren Projektjungs hat sich Sonntag taufen lassen 🙂 (http://maloamcherezo.wordpress.com/)

 Außerdem zu erwähnen (extra für Willi P.): Die Hühner sind in ihren neuen Stall umgezogen 😀

 

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Raus aus dem Comfort

Die Fischerinselzeit! Wie jedes Jahr wollten auch wir als JSSler 2010 die Fischerinseln an der brasilianischen Küste besuchen und die dort lebenden Missionare in ihrer Arbeit unterstützen. Am 18.10. brachen also 12 Jüngerschaftsschüler auf, um ihre momentanen Heimatorte zu verlassen und für eine Woche den gewohnten Comfort gegen ein unbekanntes Abenteuer einzutauschen. In Guaraquecaba verweilten wir nur kurz und gestalteten in der Schule vor Ort den Unterricht in verschiedenen Klassen, indem wir ihnen portugiesische Lieder vorsangen, Zeugnis gaben oder von unserer Heimat Deutschland erzählten.

Am Dienstagmorgen teilten wir uns dann in zwei Gruppen auf: Die Eine sollte auf der Insel Puruquara das Haus für die dort stationierten Missionare fertig bauen, die Andere sollte auf der Insel Tibicanga die beiden brasilianischen Missionare Fernando und Cato bei ihrer Arbeit unterstützen. Als wir auf Tibicanga ankamen, waren wir überwältigt von der Schönheit der Natur und von der Herzlichkeit, mit der uns die Inselbewohner aufnahmen. Während der ganzen Zeit hatten wir keinen Strom und nur kaltes Wasser, die Luft war voller Mücken und wir schliefen zu 8 in einem kleinen Raum in einer Holzhütte, aber dennoch wurde die Zeit von unserem himmlischen Vater unglaublich gesegnet.

Jeden Tag haben wir die Menschen in ihren kleinen Holzhütten am Strand besucht und ihnen christliche Lieder gesungen, für sie gebetet und ein Zeugnis aus unserem Leben weitergegeben. Nachmittags haben wir für die Kinder ein Programm gestaltet, mit ihnen gesungen und Spiele gespielt, zusammen eine Tour durch den Urwald auf der Insel gemacht oder eine Müllsammelaktion gestartet. Die Erfahrungen, die wir dort machten und den Segen, den wir erfahren haben, haben wir zurück in unseren Arbeitsalltag mitgenommen und wir sind Gott von Herzen dankbar dafür.

Nach unserem Einsatz dort haben wir noch eine Woche in Sao Jose dos Pinhais in brasilianischen Familien gewohnt, um deren Leben kennen zu lernen, unsere Sprachfähigkeit zu verbessern und der Gemeinde vor Ort auszuhelfen.

Janina

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Schuhe verschenken und Berge besteigen :)

Hallo!

Hier in Malawi ist so wie immer einiges los 🙂

Mit den Containern kamen nämlich unter anderem auch eine Menge Kartons mit gespendeten Schuhen an. Da die Projektkinder hier in Chiole und in Dombole zu einem großen Teil keine oder  nur sehr kaputte Schuhe haben, entstand die Idee die Schuhe an die insgesamt knapp 250 Kinder zu verteilen.

Dafür wurden die Kartons ausgepackt, die Schuhe nach Größe und Frauen- / Männerschuhen sortiert und in einem Innenhof aufgebaut. An 2 Tagen durften die Kinder aus unserem Projekt in Chiole einzeln in den „Schuhladen“ kommen und sich ein passendes Paar aussuchen.

Die 68 Kinder aus dem ca. 20 Minuten entfernten Projekt in Dombole wurden letzten Samstag mit einem kleinen LKW abgeholt und kamen voller Vorfreude singend an. Während einige begannen sich Schuhe auszusuchen wurden gleichzeitig verschiedene Spielmöglichkeiten auf dem Fußballfeld angeboten, wo die Kinder aus den verschiedenen Projekten zusammen Spaß haben konnten.

 Nach ca. 2 Stunden ging der LKW mit den glücklichen Kindern wieder zurück nach Dombole.

Ein Teil der älteren Kinder blieb jedoch hier, weil wir am Nachmittag mit ihnen und ein paar Chiole-Kindern den höchste Berg in dieser Gegend besteigen wollten. Er liegt genau auf der Grenze zum benachbarten Mosambik. Wir fuhren mit insgesamt 32 Personen zum Fuß des Berges und starteten um 14 Uhr in der Mittagshitze unsere Wanderung. Die Kinder waren sehr fit, sodass wir Weißen nur mit großer Anstrengung hinterherkamen. Nach fast pausenlosen 2 Stunden in der Sonne hatten wir dann den Gipfel erklommen und gönnten uns bei dem schönen Ausblick über Ntcheu und einen Teil Mosambiks Brötchen und Kekse. Der Rückweg war durch den Schatten etwas angenehmer und alle Kinder waren kurz nach dem Sonnenuntergang wieder zuhause im Projekt oder Dorf.

Was wir hier noch so in der letzten Zeit erlebt und gemacht haben:

–          2 Babyhunde bekommen

–          Ein frisch geborenes Kälbchen gesehen

–          In Dörfer gefahren und uns nach Kindern erkundigt

–          Autotouren in die Städte mit Kindern zum Augenarzt oder ins Krankenhaus gemacht

–          Unsere Küche faaast fertig renoviert

–          Das Äffchen weiter gepflegt

–          Viel für die Kinder hier gebetet & gefastet

–          ….

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